Twitter vs Blog 1:0; Generative Art

In den letz­ten Mona­ten war ich öfter bei Twit­ter, Face­book, Red­dit aktiv, nicht jedoch auf dem eige­nen Blog. Viel­leicht ist die Idee einer eige­nen Sei­te auch mitt­ler­wei­le über­holt; um etwas Neu­es zu lesen und gele­sen zu wer­den, sind Twit­ter, Red­dit, Face­book, Whats­app, Tele­gram deut­lich span­nen­der.

Was die eige­ne Web­site noch immer bes­ser kann: Eine Über­sicht über die ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten ver­mit­teln, wie eine Mischung aus Visi­ten­kar­te und Notiz­buch. Dazu habe ich das Blog nun etwas umge­stal­tet; im Vor­der­grund ste­hen nun nicht mehr die Blog­ar­ti­kel, son­dern eine Pro­jekt­über­sicht, wel­che nach und nach durch Link­samm­lun­gen ergänzt wird, Tweets und eini­ge Java­script-Spie­le­rei­en von der wun­der­vol­len Sei­te Codepen.io.

See the Pen particles_ray_ by c60 (@webdoode) on Code­Pen.0

See the Pen Gene­ra­ti­ve ran­dom art by Lutz Rose­ma (@terabaud) on Code­Pen.0

Lei­der las­sen sich die­se Gra­fi­ken nur begrenzt ein­set­zen; der Brow­ser wird sonst zu lang­sam. Mit etwas Zufall wir­ken word­press-Sei­ten aber weni­ger lang­wei­lig. In einem spä­te­ren Post stel­le ich aus­führ­li­cher vor, wie man sol­che Effek­te ein­bin­det.

Wei­te­re Bei­spie­le für auto­ge­ne­rier­te Gra­fi­ken:

Auto­ge­ne­rier­te Bil­der sind auch sehr prak­tisch für lizenz­freie Titel­bil­der, da die Code­pen-Pro­gram­me unter einer MIT-Lizenz ste­hen. Für wei­te­re Anre­gun­gen lohnt sich eine Twit­ter­su­che nach #gene­ra­ti­ve­art, #pro­ce­du­ral­art, oder (mit weni­gen Aus­nah­men) der fol­gen­de Twit­ter-Bot:

 

 

Bild: https://codepen.io/mhsenkow/pen/OyQOVx (Screen­shot, MIT Licen­se)

edulabs: Open Education Workshop auf dem 33C3

In den letz­ten Mona­ten habe ich einen Pro­jekt­an­trag vor­be­rei­tet; ab März 2017 star­ten bei der OKF regio­na­le edu­ca­ti­on labs. Das Vor­ha­ben geht von der Fra­ge aus, wie sich digi­ta­le Bil­dung inno­va­ti­ver gestal­ten lässt, statt ledig­lich die gewohn­te Pra­xis in Online-White­boards und PDFs zu über­tra­gen.

Was lässt sich mit den neu­en (und bereits ver­füg­ba­ren) Mög­lich­kei­ten errei­chen, und wel­che Bedarf gibt es dazu an Schu­len? Im Rah­men des Cha­os Com­mu­ni­ca­ti­on Con­gress 33C3 in Ham­burg orga­ni­sie­re ich dazu zusam­men mit Chris­ti­an Haa­ke einen Work­shop. Alle, die sich für offe­ne Bil­dung und digi­tal gestütz­te Metho­den inter­es­sie­ren, sind herz­lich ein­ge­la­den.

NEW SCHOOL, OLD SCHOOLHOW CAN WE HACK EDUCATION?

28.12.2016, 33c3, Hal­le C4
16:00 — 17:30
https://events.ccc.de/congress/2016/wiki/Session:Open_Education_Workshop

refugeephrasebook

As the col­la­bo­ra­ti­on on this pro­ject invol­ves fri­ends from many coun­tries, this blog post is in Eng­lish. Wri­ting in a dif­fe­rent lan­guage seems to fos­ter bre­vi­ty as well.

My blog has beco­me very quiet during the last mon­ths. A few things have chan­ged. I found a new apart­ment, reno­va­ted the old one. Ins­tead the plan­ned explo­ra­ti­on of Prenz­lau­er Berg, I got invol­ved in a litt­le side pro­ject, refugeephrasebook.de which quick­ly pro­cee­ded to fill the remai­ning free time.

At its heart, refu­gee phrase­book con­sists of a set of tables, cur­r­ent­ly orga­ni­zed in goog­le docs. Vol­un­teer trans­la­tors fill in the gaps in their lan­guage, while desi­gners and deve­lo­pers use the data to crea­te book­lets and apps. I heard about the pro­ject from a col­league on face­book, when I offe­red to help with the web­site the tables in the medi­cal, juri­di­cal and gene­ral docs were alrea­dy popu­la­ted with many phra­ses. Thank­ful­ly the docu­ment owners deci­ded it was best to publish the data with a Crea­ti­ve Com­mons licen­se (CC0), so ever­yo­ne is free use it for other refu­gee sup­port pro­jec­ts as well.

Crea­ting the web­site did not make ever­yo­ne equal­ly hap­py. This seems to be qui­te com­mon in refu­gee help pro­jec­ts; wit­hin flat hier­ar­chies, visi­b­li­li­ty is a fac­tor to be balan­ced. Sud­den­ly what star­ted as a com­mu­ni­ty effort was visi­ble to the public. Thanks to Ger­man Impres­sums­pflicht, web­site coor­di­na­tors and docu­ment owners had to be men­tio­ned by nameTo empha­si­ze the com­mu­ni­ty ownership of the data, we added a sec­tion to the web­site with a con­ti­nuous­ly updated list of names of ever­yo­ne invol­ved.

Sin­ce so many peop­le con­tri­bu­t­ed, it is impos­si­ble to put any label on the amount of sup­port. Is deve­lo­ping the idea more important, crea­ting prin­ta­ble ver­si­ons on wiki­books or with uncoope­ra­ti­ve design soft­ware, prin­ting thousands of phrase­books, dis­tri­bu­ting them on a rai­ny night, dri­ving them to Munich, recom­men­ding the link to refu­gee camps or just dona­ting money? I don’t know and I am hap­py I do not have to deci­de.

With so many vol­un­te­ers hel­ping and sup­por­ting, the majo­ri­ty does not was­te time for port­fo­lio ques­ti­ons. The ener­gy and opti­mism is posi­tively humb­ling, and our litt­le trans­la­ti­on pro­ject is only a small part of what is being done. Even with fai­ling and unwil­ling sta­te insti­tu­ti­ons, peop­le open their doors, hand out blan­kets, dona­te time, work and money. How can this ges­tu­re of wel­co­me trans­la­te into action? The refu­gee situa­ti­on does not have to be a “cri­sis” wit­hin our exis­ting logistics of com­fort. It is a ques­ti­on of prio­ri­ties. It can be sol­ved.

Anyo­ne can use the phrase­book data free­ly to build new pro­jec­ts and crea­te a new web­site if necessa­ry. We still need bet­ter con­nec­tions with refu­gee sup­port initia­ti­ves. To print and dis­tri­bu­te book­lets, we are depen­dent on dona­ti­ons, deve­lo­pers and desi­gners. If you can help with that, plea­se con­tact us at info@refugeephrasebook.de

#refu­gees­wel­co­me

 

 

Griechenland / JavaScript

Pro­gram­mie­ren ler­nen und Nach­rich­ten hören, auf die­se Wei­se ist ein herz­lich unsub­ti­les Brow­ser­spiel zum The­ma Grie­chen­land und Euro­kri­se ent­stan­den.

Auf mei­nem Blog ist es wie­der etwas ruhi­ger gewor­den, in mei­ner Frei­zeit ler­ne ich gera­de Java­Script mit Free­co­de­camp und Elo­quent­Ja­va­Script, bei­des sehr zu emp­feh­len. Unter­des­sen spitzt sich die Grie­chen­land-Kri­se zu; statt eines Kom­men­tars habe ich ein klei­nes Brow­ser­spiel ange­passt.

wei­ter­le­senGrie­chen­land / Java­Script

Werbung für eine Berliner Ausstellung und faires Urheberrecht

Bild: Hat wirk­lich nichts mit der Aus­stel­lung zu tun, ist dafür gemein­frei. Ire­en Trum­mer, Wiki­me­dia Com­mons, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 

Im Ham­bur­ger Bahn­hof gibt es gera­de eine Aus­stel­lung zu Micha­el Beut­ler, wel­che ich sehr beein­dru­ckend fand. In der gro­ßen Muse­ums­hal­le herrscht eine unge­heu­re Betrieb­sam­keit, mit ein­fa­chen Mit­teln wer­den indus­tri­el­le Pro­duk­ti­ons­stra­ßen nach­ge­stellt. Seri­el­le Krea­ti­vi­tät! Ich wür­de ger­ne ein Bild der Aus­stel­lung pos­ten, durch das gel­ten­de Urhe­ber­recht und die Ver­wer­tungs­pra­xis wäre dies aller­dings viel zu teu­er und ich habe gera­de kei­ne Lust,  die Rech­te für mei­ne unschar­fen Han­dy­fo­tos ein­zeln zu klä­ren. Das You­tube-Video zur Aus­stel­lung lässt sich zum Glück unpro­ble­ma­ti­scher tei­len :

Die urhe­ber­recht­li­che Pro­ble­ma­tik lässt sich also umge­hen, indem man auf You­tube ver­weist, statt eige­ne Bil­der ein­zu­bin­den — von der aktu­el­len Rege­lung pro­fi­tiert ein­zig Goog­le. Auf die­sen Punkt weist auch Leon­hard Dobusch von rechtaufremix.de in sei­nem sehens­wer­ten re:publica-Beitrag zur Urhe­ber­rechts­de­bat­te hin. Mit Crea­ti­ve-Com­mons-Lizen­zen allein wird das Pro­blem nicht gelöst, das Urhe­ber­recht lässt sich fai­rer gestal­ten:

Die defi­zi­tä­re Rechts­la­ge soll nicht von der Kunst ablen­ken, und eigent­lich woll­te ich ja nur die schö­ne Aus­stel­lung bewer­ben. Das mache ich nun ein­fach mit dem fol­gen­den Link:

http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/hamburger-bahnhof/ausstellungen/ausstellung-detail/michael-beutler.html